Quinoa stammt aus Südamerika, wo es seit 6000 Jahren gemeinsam mit Amarant (oder mit der lokalen Bezeichnung Kiwicha) ein Hauptnahrungsmittel ist. Es wurde besonders in den Hochebenen der Anden (über 4.000 m ü. NN) angebaut. Dort waren die beiden Pflanzen für die Menschen unentbehrlich, da Mais als einziger Ersatz in diesen Höhen nicht mehr angebaut werden konnte. Während der spanischen Eroberungszüge und Kriege gegen die Inkas und Azteken im 16. Jahrhundert (siehe Francisco Pizarro und Hernán Cortés) wurde der Anbau von Quinoa und Amarant verboten und sogar unter Todesstrafe gestellt. Damit sollten die Völker geschwächt werden. Das als „unchristlich“ eingestufte Nahrungsmittel blieb dadurch in Europa bis in das 20. Jahrhundert hinein nahezu unbekannt.

3bohnensalat

Rezept für 6 Personen:

225 g Quinoa
225 g grüne Bohnen, gekocht, halbiert
225 g Edamame (die noch jungen, grünen Sojabohnen, die man pflückt, bevor sie braun und hart werden. Man findet sie in der Tiefkühlabteilung vieler Asialäden oder im Bio-Supermarkt)
1 rote Paprika, in kleine Würfel geschnitten
1 Dose Kidneybohnen
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

für das Dressing:
1 kleine, rote Zwiebel
1 TL Estragon
Salz. weißer Pfeffer
20 ml Rotweinessig
10 ml Aceto Balsamico
60 ml Olivenöl (bitte nut allererste Qualität verwenden)

Zubereitung:

Quinoa unter kaltem Wasser in einem Haarsieb durchspülen. Circa 400 ml Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Etwas Salz zugeben. Quino einrühren, die Hitze reduzieren und zugedeckt etwa 15 bis 20 Minuten simmern lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Abdecken und abkühlen lassen.

Fpr das Dressing die Zwiebeln fein hacken und mit Salz, Pfeffer, Estragon und Essig verrühren. Olivenöl nach und nach zugeben und gut mit dem Schneebesen aufrühren.

Das abgekühlte Quinoa mit den Bohnen und Paprika in eine große Schüssel geben, Salzen und Pfeffern und mit dem Dressing gut durchmischen.

Gekühlt oder bei Zimmertemperatur servieren.