Bedarf für 5 Portionen:

50 g Schweinemalz
100 g Zwiebelstreifen
500 g Rotkrautstreifen
100 g Apfelschnitze
5 g Salz
10 g Zucker
0,2 I Brühe
1 EL Essig
1 Gewürzbeutel (Lorbeerblatt, Nelke, zerdrückte Pfefferkörner, Zimtrinde)

Zum Abschmecken: Johannesbeergelee, Zitronensaft

Fett zerlassen, Zwiebeln darin farblos anschwitzen. Rotkohlstreifen beifügen, durchrühren, kurze Zeit erhitzen. Zucker, Salz, Apfelschnitze, Essig sowie Wasser beifügen, alles gut vermengen. Gewürzbeutel in das Kraut stecken, Geschirr zudecken und den Inhalt bei mäßiger Hitze gardünsten.

Während des Garens das Gemüse öfter durchrühren. Um die Gefahr des Anbrennens zu verringern, muss
immer ein wenig Rüssigkeit vorhanden sein.

Nach dem Garen Deckel vom Geschirr nehmen und die sichtbare Flüssigkeit einkochen. Gewürzbeutel entfernen. Das Rotkraut mit Johannisbeergelee und Zitronensaft abschmecken.

Man kann auch das streifig geschnittene rohe Rotkraut am Vorabend mit Salz und Pfeffer vermischen
und bis zum nächsten Tag mit einem feuchten Tuch zugedecke. Diesen Vorgang bezeichnet man auch
als „trocken marinieren“.