In der Antike sollte das ans Bein gebundene Kraut vor Müdigkeit auf Reisen schützen. Kelten und Germanen verbrannten ihn um Dämonen und Hexen zu vetreiben. Heute ist der Beifuß ein beliebtes Küchenkraut.

Der Beifuß (Artemisia Vulgaris) hilft bei der Fettveradauung, da er die Produktion von Magensäure und Gallensaft anregt. Beifuß begleitet deshalb Ente, Gans, Aal und Hammelbraten.

Das Kraut ist ein schackhafter Allrounder und aromatisiert Suppen, Fisch- und Eiergerichte.

Verwendbar sind beim Beifuß die getrockneten, geschlossenen Blütenkörbchen.