Finthen
Mainz-Finthen ist der westlichste Stadtteil von Mainz, der Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Im Folgenden wird nur noch der ortsübliche Name Finthen verwendet. Seit Finthen 1969 zur Verwaltungsvereinfachung zwangseingemeindet wurde, verändert sich das Ortsbild kontinuierlich vom ländlich geprägten Ort hin zur Wohngemeinde. Die Ausweisung großer Neubaugebiete (Katzenberg – Römerquelle – Königsborn) ließ die Einwohnerzahl von ca. 7.000 im Jahre 1969 auf heute rund 14.000 ansteigen. In der Landwirtschaft überwiegt der Anbau von Sonderkulturen. Insbesondere durch den „Finther Spargel“ ist der Ort über seine Grenzen hinaus bekannt.
Mainz-Finthen weist seit 1993 einen eigenen, zivilen Flugplatz für Kleinflugzeuge auf, der 1937 als Fliegerhorst der Luftwaffe neben dem Layenhof entstanden war. In der Besatzungszeit gelangte der Fliegerhorst zunächst an die Franzosen, dann an die US-Amerikaner, die das Gelände zum Finthen-Airfield ausbauten. Mit dem Abzug der US-Truppen wurde der Flugplatz für die zivile Nutzung frei.
An die A60, ehemals B9 und Stadtautobahn, auch Mainzer Ring genannt, ist Mainz-Finthen mit nur einem eigenen Autobahnanschluss angeschlossen. Bei dem Ausbau des Wohngebiets “Römerquelle” in den 70er Jahren, wurde die Verwirklichung eines zweiten Anschlusses versäumt. Das führt heute zu großen, innerörtlichen Verkehrsproblemen.





